Sektkellerei Baum

Sektkellerei BaumAllerhand Geschichten gibt es über die Entstehung des Schaumweines und seine Verbreitung. Am schönsten ist jedoch die, welche erklärt, wie der Begriff Sekt geprägt wurde.
Der Name Sekt geht auf einen Vorfall in der Berliner Weinstube Lutter&Wegner zurück. Zu den häufigen Gästen gehörte der Hofschauspieler Ludwig Devrient. Eines Abends hatte Devrient im Schauspielhaus den Falstaff gegeben. Er kam in sein Stammlokal und rief: „Bring er mir Sackt, Schurke! Ist denn keine Tugend mehr auf Erden?“ Mit „sack“, in der deutschen Version als „Sect“ überliefert, hatte Shakespeare zwar Sherry gemeint, aber der Kellner ließ sich nicht aus der Fassung bringen und servierte Devrient den gewohnten Champagner. Die Stammgäste des populären Lokals übernahmen diesen Ausdruck und so kam moussierender Wein zum Namen Sekt.

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Die Pioniere der deutschen Sekterzeugung gingen nach Frankreich, um Erfahrungen in der Champagne zu sammeln. Viele kehrten zurück in die Heimat und begründeten die deutsche Sektkultur. Die Weltausstellung in Paris brachte 1876 die erste Goldmedaille für deutschen Sekt und machte ihn damit zum offiziellen Konkurrenten des französischen Champagners.

Auch die Sektkellerei Baum aus Rüdesheim kann auf eine 125jährige Erfahrung bauen und verwendet für ihren Sekt sorgfältig ausgewählte Weine.

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