Scheurebe

Die Scheurebe ist eine weiße Rebsorte. Sie ist eine Neuzüchtung zwischen einer unbekannten Rebsorte und dem Riesling, die erstmalig im Jahr 1916 hervorgebracht wurde. Die Scheurebe wurde nach dem bekannten deutschen Rebzüchter und Winzer Georg Scheu benannt, der in Alzey seine Wirkungsstätte hatte – und aus der die leider im Jahr 2003 geschlossene Landesanstalt für Rebenzüchtung hervorgegangen ist. Der Name Scheu hat viel geprägt. Weniger bekannt ist, daß die Scheurebe wir auch als Alzey bezeichnet wird, in Österreich auch als Säumling.

Scheurebe-Weine werden meist als Süßwein oder Dessertwein ausgebaut, jedoch kann die Scheurebe auch sehr elegante trockene bis feinherbe Weine hervorbringen. Ich erinnere mich gerne an die Scheurebe von Schloss Proschwitz im Jahrang 2006, mein erster Kontakt mit dieser wunderaren Rebsorte. Es gab in einem Weinmagazin einen Bericht „Sachsens Glanz und Gloria“ über die sächsischen Weingüter und dort wurde vom Weinversender Belvini die Scheurebe von Schloss Proschwitz empfohlen. Das Weingut hatte damals einen perfekten Jahrgang, der ja bekanntlich in den nachfolgenden Jahrgängen leider nicht mal im Ansatz wieder erreicht werden konnte.

Wer die Scheurebe noch nie getrunken hat, sollte sich einmal daran versuchen. Ihrer Herkkunft getreu erinnert Sie an den Riesling, jedoch ohne dessen voluminösen Säuren und dessen Power.

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